Ein Familienunternehmen mit internationalen Verflechtungen | 10.06.2013

Liqui Moly

Als der gelernte Lebensmittelh?ndler Hans Henle mit seinem Partner Max Ansch?tz im Jahr 1957 Liqui Moly gr?ndete, war der Grundstein f?r eine der erfolgreichsten deutschen Mineral?lfirmen gelegt. Mit dem Patent zur Produktion von Molybd?ndisulfid konnte ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegen?ber der Konkurrenz bereits mit der Firmengr?ndung erreicht werden. Das kristalline Mineral galt seinerzeit als echte Innovation in der Branche. Es erh?ht die Schmierleistung von ?len und damit die Lebensdauer von Motoren. Auch nach unterbrochener ?lzufuhr ist mit diesem Additiv eine Schmierung f?r eine gewisse Zeit noch gew?hrleistet. Das Molybd?ndisulfid trat nicht nur namensgebend in Erscheinung, es kann dar?ber hinaus auch als Symbol f?r den Erfolg der kleinen Ulmer Firma gesehen werden.

Liqui Moly konnte sich in den folgenden Jahrzehnten erfolgreich am Markt etablieren. Aus dem Molybd?ndisulfid wurden neue – an die modernen Bed?rfnisse angepassten – Erzeugnisse entwickelt. Heute stellt die Firma ?ber 4.000 Produkte her, zu denen neben den Additiven und den ?len auch Autopflegemittel sowie Waren des Werkstattbedarfs geh?ren. Die Produktpalette hat im Laufe der Zeit einen gr??eren Umfang angenommen. Ebenso ist eine Ver?nderung des Produktionsschwerpunktes festzustellen. Waren es in den Anfangsjahren vor allem die Additive, die der Firma gro?en Erfolg brachten, so sind es heute eher die Motor?le, die das Standbein von Liqui Moly ausmachen.

Das Wirken des erfolgreichen Familienunternehmens kann allerdings nur zu einem Teil mit dem Namen Henle in Verbindung gebracht werden. Heute lenkt Ernst Prost die Firma. Der ehemalige Marketingleiter hat sich das Unternehmen sukzessive angeeignet und ist seit 1998 alleiniger Inhaber von Liqui Moly. Unter seiner Leitung wurde die Internationalisierung weiter vorangetrieben und die Vertriebsstrategie zu Gunsten gr??erer Unabh?ngigkeit ge?ndert. Das erfolgreiche Expandieren in der j?ngeren Firmengeschichte wird zu einem gro?en Teil Ernst Prost zugeschrieben. Er ist es auch, der an den traditionellen Wurzeln seiner mittlerweile international agierenden Firma festh?lt. Prost hat die Vorteile von inhabergef?hrten Unternehmen erkannt und nutzt diese geschickt, um sich gegen die scheinbar ?berm?chtige Konkurrenz der Konzerne durchzusetzen.

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